Wir leben in einer technisierten Welt


Ein Alltag ohne elektrischen Strom, Smart­phones und Computer ist in den Industrie­ländern nicht mehr denkbar. Doch die Annehm­lichkeiten, die elektrische Geräte mit sich bringen, haben auch eine Schattenseite
– den Elektrosmog.

Bei der Nutzung von Elektrizität entstehen elektrische und magnetische Wechsel­felder und bei der Nutzung von Mobilfunk, W-Lan und Heimtelefonie elektro­magnetische Felder.

Überschreiten diese Felder in ihrer Stärke die Vorsorgewerte, dann haben sie Einfluss auf unseren Organismus.

Je nach Dauer und Intensität der Strahlung und der Konstitution und Verfassung eines Menschen können Beschwerden und gesundheitliche Probleme auftreten. Erfahren Sie, welche Maßnahmen Ihnen Schutz vor Elektrosmog bieten und wie Sie Elektrosmog vermeiden können.

Aber dem sind wir nicht völlig ausgeliefert.

Wir können:

Durch Messungen Elektrosmog nachweisen, die Quellen orten und anschließend die Strahlung reduzieren, um den Schutz vor Elektrosmog zu erhöhen.

Durch erworbenes Wissen vom achtsamen Umgang mit elektrischen und elektronischen Geräten sowie kabellosen Funknetzen auf einfache Art Belastungen durch Elektrosmog vermeiden oder verringern.

Was ist Elektrosmog?

Elektrosmog ist die Gesamtheit aller technisch erzeugten elektrischen, magnetischen und elektromagnetischen Felder, die auf den einzelnen Menschen einwirken und die natürlichen elektrischen und biologischen Abläufe des Organismus verändern.

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Elektrosmog können wir mit unseren Sinnen nicht wahrnehmen. Dennoch reagiert unser Körper darauf. Leider ist das vielen Menschen nicht bewusst. Es eine Frage der Dauer, der Intensität und der Disposition, ob und wann Beeinträchtigungen des Wohlbefindens, der Leistungsfähigkeit oder gar der Gesundheit auftreten.

Das muss nicht sein. Mit fachgerechten Messungen kann Elektrosmog geortet und durch geeignete Abhilfemaßnahmen vermindert oder auch ganz vermieden werden.

Woraus besteht Elektrosmog?

Elektrosmog besteht im Wesentlichen aus:

  • niederfrequenten elektrischen Wechselfeldern
  • niederfrequenten magnetischen Wechselfeldern
  • hochfrequenten elektromagnetischen Feldern
  • elektrischen Gleichfeldern
  • magnetischen Gleichfeldern
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Niederfrequente elektrische Wechselfelder

Elektrische Wechselfelder entstehen immer dann, wenn sich elektrische Ladungen mit einer bestimmten Frequenz bewegen. Dies ist bei unserer Wechselspannung von 50 Hertz der Fall. Denn in all unseren elektrischen Leitungen (z. B. in der Elektroinstallation im Haus, in Verlängerungskabeln, in Zuleitungen zu den elektrischen Geräten und Lampen), die unter Wechselspannung stehen, werden die Ladungsträger im Kabel fünfzig Mal in der Sekunde hin und her bewegt. So bildet sich um jede Leitung herum ein elektrisches Wechselfeld, unabhängig davon ob ein Verbraucher eingeschaltet ist oder nicht! Elektrische Wechselfelder werden auch durch jegliche Art elektronischer Geräte, wie z. B. Schaltnetzteile, Energiesparlampen oder Dimmer, erzeugt.
Das Feld wird als elektrische Feldstärke in Volt pro Meter (V/m) angegeben. Elektrische Wechselfelder können mit speziellen geerdeten Materialien abgeschirmt werden.

Biologische Wirkung:
Die elektrischen Feldlinien dringen nicht in den Körper ein, verursachen aber durch Mitschwingen der körpereigenen Ladungsträger einen sogenannten Verschiebungsstrom und stören das Membranpotential der Zelle.

Niederfrequente magnetische Wechselfelder

Niederfrequente magnetische Felder treten vor allem auf in der Nähe von Hochspannungsleitungen, Bahnstromleitungen, Ringleitungen, Umschaltstationen sowie in unmittelbarer Nähe von Niederspannungsverteilern und elektrischen Haushaltsgeräten, z. B. Elektroherd, Fernsehgerät, Heizlüfter, Staubsauger, Heizdecken, Trafos, Lampen, elektrische Boiler, Heizungen und alle weiteren mit Wechselstrom betriebenen Geräte.

Immer wenn ein elektrischer Verbraucher in Betrieb ist und ein Wechselstrom fließt, bildet sich ein magnetisches Wechselfeld, welches sich ringförmig um die Quelle herum ausbreitet. Dieses magnetische Wechselfeld durchdringt Materie, genau wie das magnetische Gleichfeld. Auch das magnetische Wechselfeld ist nicht abschirmbar! Wenn eine magnetische Wechselfeldbelastung vorliegt, hilft also nur das Abschalten der Quelle, das Entfernen der Quelle oder sich selbst von der Quelle zu entfernen.

Magnetische Wechselfelder können sich in metallische Strukturen einkoppeln (z. B. Rohrleitungen) und somit über weite Strecken übertragen werden. Problematisch kann dies vor allem bei Hochspannungsleitungen, Bahnstrom und Trafostationen sein. Von dort kann das magnetische Wechselfeld über weite Strecken verschleppt werden.
Die Stärke des magnetischen Feldes ist proportional zum Stromfluss und wird in Tesla (T) angegeben.

Biologische Wirkung:
Die kreisförmigen Feldlinien des magnetischen Wechselfeldes durchdringen den Körper und verwirbeln im Körperinnern die Ladungsträger, was einen induzierten Wirbelstrom zur Folge hat.

Hochfrequente elektromagnetische Felder

Elektromagnetische Felder sind in der technischen Umsetzung Funkanwendungen und werden auch als elektromagnetische Wellen bezeichnet. Sie liegen im Bereich der Hochfrequenz. In diesem Frequenzbereich können sich das elektrische und das magnetische Feld zusammenkoppeln, von der Antenne lösen und als Energie frei im Raum ausbreiten. Deshalb messen wir das elektromagnetische Feld als Leistungsflussdichte in W/m² (Watt pro Quadratmeter).

Dieser abgestrahlten Energie moduliert man eine Information auf. Dabei gibt es verschiedene Modulationsarten. Mit der Entwicklung der GSM-Mobilfunktechnologie in den 90er-Jahren wurde die Pulsmodulation eingeführt. Hierbei wird die Sprache digitalisiert und komprimiert. Die bis dahin verwendeten analogen Übertragungsverfahren waren gesundheitlich unbedenklich, da sie keine biologischen (athermischen) Effekte hervorriefen. Bei der Pulsmodulation haben sich völlig neue physikalische und biologische Effekte gezeigt, die man bis dahin noch nicht kannte.
Elektromagnetische Felder sind abschirmbar.

Biologische Wirkung:
In Bezug auf die Wirkung der elektromagnetischen Wellen auf den menschlichen Organismus können wir thermische Effekte und athermische (biologische) Effekte unterscheiden. Die elektromagnetische Welle dringt zum Teil in den Körper ein. Sie wird dabei gedämpft. Der Körper absorbiert einen gewissen Teil der Energie und wandelt sie in Wärme um (thermischer Effekt).
Die wesentlich problematischeren Belastungen sind aber die biologischen Effekte. Ein Effekt ist, dass jedes Teil des menschlichen Organismus mit einer elektromagnetischen Welle in Resonanz gehen und zum Mitschwingen angeregt werden kann. Dieses Mitschwingen kann die eigentlichen Körperfunktionen nachhaltig stören und bedeutet Stress für den Organismus. Weiterhin wissen wir, dass es unter anderem zu Gehirnstromveränderungen, Goldrollenbildung (Verklumpung) des Blutes und zur Epiphysenbeeinflussung kommen kann. Auch die Zirbeldrüse kann beeinträchtigt werden. Sie produziert das Hormon Melatonin, welches für den Schlaf-wach-Rhythmus und die Funktion des Immunsystems von Bedeutung ist. So können der Schlaf nachhaltig gestört und das Immunsystem geschwächt werden. Zudem ist laut Weltgesundheitsorganisation Handystrahlung möglicherweise krebserregend.

Elektrische Gleichfelder

Das natürliche elektrostatische Feld, das uns je nach Wetterlage mehr oder weniger stark umgibt, kann 500 bis 1.000 V und bei Gewittern bis zu 20.000 KV betragen.
Elektrostatische Felder, auch elektrische Gleichfelder genannt, entstehen bei der Reibung von schlecht leitenden Stoffen aneinander, z. B. bei Reibung zwischen einem Bürostuhl und Kleidung aus synthetischen Materialien. Begünstigt wird die Aufladung durch trockene Luft.

Biologische Wirkung:
Elektrische Gleichfelder sind weitestgehend ungefährlich und wirken sich nicht direkt auf den Organismus aus. Die Auswirkungen auf den Menschen sind eher indirekter Art.
Elektrostatische Felder beeinflussen maßgeblich die Raumluftqualität (Luftionisation). Die Ladungsträger ziehen vermehrt Staub an und binden ein gewisses Maß an Luftsauerstoff. Dies hat zur Folge, dass das Raumklima nicht mehr optimal ist. Empfindliche Menschen oder Stauballergiker würden sich in solch einem Raum nicht wohl fühlen und ggf. Probleme bekommen. Für schreckhafte Menschen können gelegentliche Entladungen in Form eines leichten elektrischen Schlags (z. B. beim Berühren einer Türklinke) unangenehm sein.

Magnetische Gleichfelder

Ein natürliches magnetisches Gleichfeld ist das Erdmagnetfeld, nach dem sich die Kompassnadel ausrichtet. Dieses Erdmagnetfeld ist homogen und stellt insofern keine Belastung für den Organismus dar (ausgenommen an den Stellen, wo sich Verwerfungen und Wasseradern befinden).

Künstliche magnetische Gleichfelder treten zum Beispiel bei Dauermagneten auf, die sich in Motoren, Lautsprechern, Kopfhörern und anderen technischen Geräten befinden können. Außerdem ist durch verschiedene Verarbeitungsprozesse heute fast jedes Metall magnetisiert. Das gilt natürlich nicht für Metalle, die nicht magnetisierbar sind, wie z. B Aluminium und Titan oder Edelmetalle wie Gold und Silber.

Biologische Wirkung:
Ein Magnet ruft ein Magnetfeld hervor. Magnetfelder durchdringen Materie und gehen somit durch den Körper hindurch. Sie bilden immer geschlossene Kreise, die sich nicht unterbrechen lassen. Magnetfelder sind also großflächig nicht abschirmbar!

Wenn sich unter dem Schlafplatz ein Magnet oder magnetisiertes Metall befindet, bildet sich darum ein Magnetfeld, welches unseren Körper durchdringt und dort eine Spannung induziert. Es kommt ein Stromfluss zustande, der den normalen Körperfunktionen entgegenwirkt und den Körper in seiner normalen Arbeitsweise stört. Im Bett und unter dem Schlafplatz sollten sich also keine Metallteile befinden.

Welche Quellen erzeugen Elektrosmog?

Die wichtigsten Quellen von Elektrosmog befinden sich einerseits in der Wohnung selbst (z.B. Elektro­installation, Elektrogeräte, Mobilfunkgeräte, WLAN …) und anderer­seits außerhalb der Wohnung (z.B. die öffentliche Stromversorgung, der öffentliche Nah- und Fernverkehr sowie Mobil­funksender.

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Quellen für Elektrosmog

  • Elektroinstallationen der Wohnung bzw. des Hauses
  • Verlängerungskabel, Mehrfachsteckdosen
  • Haushaltgeräte, Beleuchtung, Elektroheizung
  • Netzteile, Ladegeräte
  • Wärmedecken, Heizkissen
  • Wasserbetten
  • Computer
  • Mobiltelefone und schnurlose Telefone
  • Büro-Kommunikationstechnik
  • WLAN
  • Radio- und Fernsehgeräte, Radiowecker
  • Mikrowellen
  • Elektronik und Kommunikationssysteme im Auto
  • Hochspannungsleitungen
  • Erdkabel
  • Dachstromleitungen
  • Trafostationen
  • Öffentlicher Nahverkehr: Bundes-, S- und Straßenbahn
  • Rundfunk-, Fernsehsender
  • Mobilfunksender
  • und andere

Wenn die Quellen für Elektrosmog identifiziert wurden, können entsprechende Möglichkeiten zum Schutz vor Elektrosmog umgesetzt werden.

Welche gesund­heit­lichen Aus­wirkungen kann Elektrosmog haben?

Elektrosmog kann sich auf die Gesundheit, die Vitalität, den Biorhythmus und das Wohlbefinden negativ auswirken. Die Hauptgefahr lauert dort, wo wir uns über längere Zeit aufhalten.

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Die Auswirkungen von Elektrosmog auf den menschlichen Organismus sind Gegenstand vieler internationaler Untersuchungen. Viele Studien haben ein erhöhtes Krebsrisiko, einen negativen Einfluss auf den Hormonhaushalt, das Immunsystem und den Biorhythmus infolge der Dauerbelastung durch Elektrosmog festgestellt. Der Schutz vor Elektrosmog wird deshalb immer stärker zum Thema.

Ob ein Mensch Beschwerden durch Elektrosmog bekommt ist unter anderem von seiner Konstitution sowie der Stärke und der Dauer der Belastung abhängig. Oft wird Elektrosmog nicht als Ursache für Beschwerden und Krankheiten erkannt.

Vor allem bei Menschen mit schweren chronischen Erkrankungen, aber auch bei Kindern, sollte ganz besonders auf ein reizarmes, elektrosmogfreies Umfeld geachtet werden.

Besonderes Augenmerk sollte man auf den Schlafplatz und auf das Kinderzimmer richten. In der Nacht muss der Körper regenerieren. Elektrosmog stellt jedoch eine Belastung für den Organismus dar und kann diesen wichtigen Regenerationsprozess in der Nacht behindern. Deshalb ist es hier besonders wichtig, Schutz vor Elektrosmog zu bieten und Schutzmaßnahmen umzusetzen.

Beschwerden und Krankheiten, die bei längerer Elektrosmogbelastung auftreten können:

  • Verminderte Leistungsfähigkeit
  • Erschöpfung
  • Chronische Müdigkeit
  • Chronische Kopfschmerzen (Migräne)
  • Schlafstörungen
  • Unruhe, Nervosität
  • Lernprobleme, Gedächtnisstörungen
  • Konzentrationsstörungen
  • Potenzstörungen, Fortpflanzungsprobleme
  • Herzrhythmusstörungen
  • Rheumatische Beschwerden
  • Muskuläre Verspannungen
  • Krebserkrankungen
  • Verringerte Immunreaktion
  • Erhöhte Infektanfälligkeit
  • Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems
  • Depressionen, Burnout

Welche medizinischen Nachweis­möglichkeiten gibt es?

Medizinisch lassen sich die Auswirkungen von Elektrosmog auf den menschlichen Organismus zum Beispiel an einer veränderten Hirn­aktivität (EEG), an abnehmender Viskosität des Blutes (Dunkelfeld­mikroskopie), an Veränderungen des Hormon­haushalts oder an vermehrten Zellwachs­tums­störungen nachweisen.

Wie kann Elektrosmog erkannt werden?

Elektrosmog kann verlässlich nur durch speziell ausgebildete Baubiologen und Elektrobiologen mit professionellen und hochwertigen Elektrosmog-Messgeräten (HF/NF) nachgewiesen und auf seine gesundheitlichen Risiken beurteilt werden.

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Zum Aufspüren und Messen von Elektrosmog durch hochfrequente elektromagnetische Strahlung von 27 MHz bis 10 GHz kommen Messgeräte mit echter logarithmisch-periodischer Messantenne zum Einsatz (HF59B und HFW59D). Diese Art von Elektrosmog wird unter anderem von Radio und Fernsehen (digital und analog), TETRA (BOS), CB-, Amateur- u. Richtfunk, Mobilfunk (GSM, GPRS, UMTS, LTE, CDMA, 3G, 4G, 5G), Radar, DECT-Schnurlostelefone, WiFi, WLAN, Bluetooth, Smart Meters, Mikrowellenherden und WiMAX verursacht.

Zum Aufspüren und Messen von Belastungen durch niederfrequente elektrische Felder und Magnetfelder kommt das NFA1000 mit einem integrierten 3D-Magentfeldsensor und einem Sensor für die potentialfreie 3D-E-Feld-Messung zum Einsatz, welches parallel zur Feldstärke die dominanten Frequenzanteile anzeigt. Diese Art von Elektrosmog wird verursacht durch äußere Störquellen wie Hochspannungsleitungen, Erdkabel, Trafostationen oder elektrifizierte Eisenbahnen, meist aber durch das Haushaltsstromnetz und daran angeschlossene Geräte, Schalter, Dimmer und Lampen, aber auch durch Nachtspeicheröfen, Trafos, Computer und Unterhaltungselektronik.

Alle Geräte im Überblick:

  • HF Analyser HF59B
  • HF Analyser HFW59D
  • 3D-NF-Analyser mit Datenlogger NFA1000
  • Elektrostatik Sonde ES-NFA
  • 3D-Magnetostatik Sonde MS3-NFA
  • Körperspannungsset NFA1000/400 AK2

Ich verwende zur Elektrosmog Messung ausschließlich professionelle und hochwertige Elektrosmog Messgeräte (HF/NF) von Gigahertz Solutions.

Wie kann die Belastung durch Elektrosmog verringert oder vermieden werden?

Ein wirksamer Schutz vor Elektrosmog ist möglich, denn gegen Elektrosmog stehen vielerlei nachweislich wirksame Abhilfe­maßnahmen zur Verfügung.

Zusammengefasst haben wir folgende Möglichkeiten, die uns Schutz vor Elektrosmog bieten: Abschalten, Abschirmen, die Quelle (für Elektrosmog) entfernen, sich von der Quelle entfernen.

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Zuallererst sollte der persönliche Umgang mit Elektro- und Funkgeräten sowie die Positionierung dieser Geräte im Wohn-, Schlaf- und Arbeitsbereich hinterfragt werden. Unter dem Punkt „Was Sie selbst sofort tun können“ finden Sie weitere Möglichkeiten, um sich vor Elektrosmog zu schützen.

Zusammengefasst haben wir folgende Möglichkeiten, uns Schutz vor Elektrosmog bieten:

  • Abschalten
  • Abschirmen
  • Die Quelle (für Elektrosmog) entfernen
  • Sich von der Quelle entfernen

Je nachdem welche Art von Elektrosmog wir vorfinden, sind die Abhilfemaßnahmen zur Verringerung bzw. Eliminierung der Belastung unterschiedlich.
Ich berate Sie über die in Ihrem speziellen Fall möglichen Maßnahmen zum Schutz vor Elektrosmog und überprüfe deren Wirksamkeit.

Bei elektrostatischen Feldern können zum Beispiel Materialien aus Synthetik gegen natürliche Materialien (z. B. Baumwolle) ausgetauscht werden.
Bei magnetostatischen Feldern sollte das Metall aus oder unter dem Bett entfernt werden.

Bei elektrischen Wechselfeldern haben wir verschiedene Abschirmmöglichkeiten mit speziellen Stoffen, Farben, Folien, Tapeten und Kabeln, die für diesen Zweck geerdet werden. Außerdem kann ein Feldfreischalter installiert werden. Jedoch bringt das nicht immer Abhilfe. Deshalb sollte diese Variante vorher von einem Elektrobiologen geprüft werden! Ein Elektriker kann das in der Regel nicht beurteilen, schon weil er nicht über die notwendigen Messgeräte verfügt.

Elektromagnetische Felder können ebenfalls mit verschiedenen Materialien abgeschirmt werden.
Magnetische Felder hingegen lassen sich großflächig nicht abschirmen. Sie durchdringen Materie. Deshalb kann man hier nur die Störquelle entfernen oder sich von der Störquelle entfernen.

Für eine wirksame Elektrosmog-Abschirmung empfehle und teste ich bei Ihnen nur wissenschaftlich anerkannte Produkte. Denn für ein physikalisches Phänomen wie Elektrosmog sollte man auch zuverlässige und wirksame physikalische Reduktionsmöglichkeiten anwenden.
Der Erfolg von Abschirm- oder Abschaltmaßnahmen kann nur durch fachgerechte Messungen nachgewiesen werden!

Was Sie selbst soforttun können


Sie können sofort damit beginnen, sich vor Elektrosmog zu schützen und die schädliche Strahlung zu verringern.

In der Wohnung


Verlegen Sie keine Verlängerungskabel oder Mehrfach­steckdosen unter dem oder im näheren Bettbereich.

Betreiben Sie keine elektrischen Geräte mit Netzanschluss im Bettbereich (auch keine Radiowecker oder Ladegeräte).

Achten Sie darauf, dass sich keine metallischen Gegenstände im oder unter dem Bett befinden.

Verwenden Sie möglichst natürliche Materialien (z. B. Baumwolle) im Schlafzimmer.

Verwenden Sie keine elektrischen Heizdecken im Bett während des Schlafs.

Wärmen sie das Bett vor und entfernen Sie die Heizdecke aus dem Bett, wenn Sie schlafen gehen.
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Vermeiden Sie alle Spielzeuge und Geräte mit Funkstrahlung im Kinderzimmer.

Verwenden Sie Netzabkoppler im Schlafbereich.

Lassen Sie die Netzabkoppler nur nach vorheriger elektrobiologischer Messung vom Elektriker einbauen. Denn ein Netzabkoppler trennt automatisch den spannungsführenden Leiter vom Netz, sobald der letzte Verbraucher abgeschaltet ist. Da sich Felder verschiedener Stromkreise untereinander beeinflussen können, kann die ungeprüfte Abschaltung eines Stromkreises die Feldsituation sogar verschlechtern.
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Wohnung / Büro


Verwenden Sie möglichst keine zweipoligen Geräte- und Leuchten­anschluss­kabel mit Euro­flach­stecker.

Zweipolige Geräte- und Leuchtenanschlusskabel mit Euroflachstecker und deren angeschlossene Verbraucher können sehr hohe elektrische Wechselfelder abgeben. Verwenden Sie eher Gerätekabel oder Verlängerungskabel mit Schutzleiter (dreipolig), denn diese reduzieren die Abstrahlung durch den Schutzleiter.
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Stecken Sie Stecker „richtig rum“ in die Steckdose.

Schnurschalter (z. B. für Lampen) schalten meist nur einpolig ab. Wird der Stecker falsch herum eingesteckt, trennt der Schalter dabei den Neutralleiter und nicht den spannungsführenden Leiter. So werden auch im ausgeschalteten Zustand sehr hohe elektrische Wechselfelder abgegeben.

Tipp: Schalten Sie die Leuchte aus und testen Sie mit einem Multitester (z. B. Laserliner-AktiveFinder) direkt am Kabel zwischen Schnurschalter und Lampe. Richtig eingesteckt darf der Tester nicht leuchten. Noch besser ist eine zweipolige Abschaltung an der Steckdose oder die Verwendung von geschirmten Kabeln.

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Schalten Sie Geräte mit Standby-Modus bei Nichtgebrauch zweipolig ab.

Ziehen Sie Ladegeräte bei Nichtgebrauch aus der Steckdose oder schalten Sie diese zweipolig ab.

Verwenden Sie in Ihrer Nähe geschirmte Anschluss­kabel, Verlängerungs­kabel und Stecker­leisten.

Ungeschirmte Verlängerungskabel und Tischverteiler geben elektrische Wechselfelder ab. Dieses Wechselfeld kann sich in ein metallisches Tischgestell einkoppeln und somit über den ganzen Tisch hin verschleppt werden.
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Benutzen Sie möglichst metallfreie Tischgestelle oder lassen Sie Tischgestelle aus Metall von einem Fachmann erden.

Verzichten Sie auf Dimmer am Arbeits- oder Schlafplatz. Sie erzeugen sehr hohe elektrische Wechselfelder.

Verwenden Sie keine Energie­sparlampen.

Diese erzeugen teils hohe elektrische und magnetische Wechselfelder, sie machen schlechtes Licht, flickern und müssen als Sondermüll entsorgt werden.
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WLAN


Nutzen Sie zu Hause keinen WLAN-Internet­zugang.

WLAN-Router senden im Ruhezustand ständig gepulste Mikrowellenstrahlung im biologisch besonders kritischen 10 Hertz-Takt.
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Wenn Sie WLAN verwenden müssen, schalten Sie es aus, wenn Sie es nicht benötigen, zumindest aber in der Nacht.

Bei vielen WLAN-Routern können Sie das WLAN problemlos über einen Schalter abschalten (z. B. Fritz Box). Bei einigen Geräten ist das nur über die Softwareeinstellungen möglich (z. B. einige Telekom-Router). Diese Router sind nicht zu empfehlen. Betreiben Sie Ihren Router außerdem strahlungsarm, indem Sie ihn herunterregeln.
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Verwenden Sie kabelgebundene (LAN) Anschlüsse für Ihren Computer und Ihr Smartphone.

Viele Laptops haben keinen LAN-Anschluss mehr. Sie können Ihren Laptop und auch Ihr Smartphone mit einem Adapter über den USB-Anschluss mit dem Internet verbinden.
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Platzieren Sie den WLAN-Router nicht unmittelbar an dem Ort, an dem Sie sich oft aufhalten.

Verwenden Sie zum Schutz vor Elektrosmog keine WLAN To Go-Router.

Um die wachsenden Datenmengen zu bewältigen, setzen Telekommunikationsanbieter auf Millionen WLAN-Sender in den Häusern. Mit WLAN To Go wird ein zweites WLAN in Ihrem Router in Betrieb genommen. Sie teilen dann Ihren Festnetzanschluss mit anderen Nutzern draußen auf der Straße. Dieses zusätzliche WLAN können Sie nicht einfach abschalten und ob es aktiv ist, können Sie nicht direkt am Router erkennen.

Es strahlt immer mit voller Sendeleistung für maximale Reichweite. Sie sind dann ein WLAN-Sender für die Straße geworden. Dies hat enorme elektromagnetische Felder in Ihrer Wohnung zur Folge.

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Schnurlostelefone (DECT)


Verwenden Sie keine schnurlosen Zimmer­telefone (DECT).

Bei meinen Messungen stellen Schnurlostelefone (DECT) oft die höchste elektromagnetische Feldbelastung in der Wohnung oder im Haus dar. Das Problem ist, dass die meisten Geräte 24 Stunden am Tag mit voller gepulster Mikrowellenstrahlung senden – auch wenn nicht telefoniert wird. Bedenken Sie, dass Sie auch Ihre Nachbarschaft gleich zwangsweise mitbestrahlen.
Verwenden Sie besser schnurgebundene Telefone (die keinen Funksender integriert haben). Ich selbst verwende als Telefonzentrale eine Fritz Box (WLAN und DECT ausgeschaltet) ein SNOM IP-Telefon und ein Philips Tischtelefon. Alles funktioniert wunderbar und ohne Strahlung.
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Wenn Sie Schnurlos­telefone verwenden müssen, achten Sie auf Eco-Mode+ Funktion.

Es gibt mittlerweile DECT Telefone, die nur noch dann Strahlung aussenden, wenn telefoniert wird. Damit sind Sie nicht mehr 24 Stunden am Tag dauerbestrahlt. Das ist schon ein großer Vorteil. Aber auch hier führt das am Kopf gehaltene Mobilteil zu extrem hohen Strahlenbelastungen.
Achten Sie auf Bezeichnungen wie full eco- / full-eco-mode-plus / Blue-Eco-Mode / Modus Eco+ / fulleco / Eco-Modus+. Bei den meisten Geräten muss diese Funktion erst aktiviert werden! Außerdem gibt es Telefone, die zusätzlich die Sendeleistung beim Telefonieren reduzieren. Sie sollten sich jedoch vor dem Kauf genau informieren, ob die Versprechen des Herstellers wirklich eingehalten werden.
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Mobiltelefone


Schalten Sie das Smartphone so oft es geht aus bzw. auf Offline-Modus. Das gilt besonders in der Nacht und im Auto.

Das Smartphone tauscht sich ständig zur Standortbestimmung und auf Grund der aktiven Hintergrunddienste mit dem Internet über Funk aus. Auch wenn Sie nicht telefonieren, strahlt Ihr Smartphone fast ständig.
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Telefonieren Sie so wenig wie möglich mit dem Smartphone.

Wenn Sie mit dem Smartphone telefonieren, halten Sie es weit weg vom Körper oder verwenden Sie ein Headset.

Tragen Sie das Smartphone im eingeschalteten Zustand nicht nahe am Körper.

Schalten Sie WLAN und Bluetooth am Smartphone aus, wenn Sie es nicht benutzen.

Schalten Sie Mobile Hotspot an Ihrem Smartphone aus.

Im Auto


Schalten Sie im Auto Ihr Mobiltelefon aus bzw. in den Offline-Modus.

Durch die Blechkarosse werden im Auto die Strahlen mehrfach reflektiert. Dies führt einerseits zu einer viel höheren Strahlenbelastung. Andererseits werden viele Mobilfunkzellen durchfahren. Dies führt dazu, dass sich das Smartphone bei jeder Zelle an- und abmelden muss. Dies geschieht bei voller Leistung, auf der Autobahn bei hoher Geschwindigkeit noch dazu in sehr kurzen Abständen.
Ich selbst habe Langzeitmessungen während einer Autobahnfahrt durchgeführt. Die Ergebnisse waren erschreckend. Der Maximalwert lag bei über 30.000 µW/qm. Als noch tolerierbar sehen wir in der Elektrobiologie einen Wert von 1 µW/qm an. Dieser Wert ist hier um das Dreißigtausendfache überschritten. Meistens lagen die Werte durchweg bei über 7000 µW/qm. Das ist immer noch das siebentausendfache.
Während der Messung wurde nicht telefoniert. Also allein schon ohne zu telefonieren, treten so hohe Werte auf. Da hilft nur eines: Smartphone im Auto ausschalten!
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Schalten Sie die im Auto befindlichen Funkquellen aus (z. B. WLAN, Bluetooth).

Studien, bei denen per EEG die Hirnaktivität während einer Autofahrt gemessen wurden haben ergeben, dass bei eingeschaltetem WLAN, Bluetooth und Smartphone die Hirnwellen regelrecht verrücktspielen. Diese Störung der Gehirnaktivität kam einem Zustand von extremstem Stress gleich und kann zu Burnout-ähnlichen Zuständen führen.
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Halten Sie Schlafplatz, Kinderzimmer, Wohnraum und Arbeitsplatz frei von schädlichem Elektrosmog!

Fördern Sie Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden!

Schützen Sie sich, Ihre Familie oder Ihre Mitarbeiter!

Lassen Sie Ihre Räume fachgerecht von mir vermessen!

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telefonischen Beratungstermin mit mir.

Sie können mich auch gern unter folgender
Telefonnummer anrufen:

030 – 88 66 95 61